Andacht

Es ist keiner wie du, und es ist kein Gott ausser dir.  
2. Samuel 7,22

Liebe Leserinnen und Leser,

Keiner ist wie du, so heißt es in einem christlichen Lied der moderneren Lesart.

Keiner ist wie du, sagt die Frau zu ihrem Mann.

Keiner ist wie du, sagt der Mann zu seiner Frau.

Keiner ist wie du, Mama oder Papa, Oma oder Opa.

Schön und wohltuend ist dies zu hören.

Da kam vor vielen tausend Jahren einmal der Prophet Nathan zu David und eröffnete ihm, dass in Jerusalem ein Tempel gebaut werden sollte, aber nicht durch ihn, den König David, sondern von einem Nachkommen. David hatte gerade alle Kriege gegen die Feinde geführt und nun kam er zum Nachdenken. Die Lade Gottes stand immer noch im Zelt und sein Wunsch, einen festen Ort zu bauen, tat er nun kund.

Gott aber hatte mit ihm andere Pläne, wenn auch David erkannt hat, dass keiner so ist wie Gott. Und diese Erkenntnis hat das Glaubensleben der jüdischen Gemeinden bis heute beseelt und uns als Christen steht es gut an, dasselbe von Gott zu sagen. Denn Ostern steht wieder vor der Tür, wir erinnern uns an Kreuz und Auferstehung. Der Neubeginn ist gemacht und von dieser Glaubensüberzeugung her leben wir als Christen.

Keiner ist wie du, nein so etwas was Gott getan hat, hat noch keiner getan und wie gut es uns tut, erfahren wir, wenn wir uns auf den Gedanken einlassen, der von Ostern her kommt und die Mitte unseres Glaubens ist.

Das lässt mich dann, wenn auch manchmal nur kurze Zeit das Elend der Welt vergessen. Aber es kommt wieder, holt mich ein und verlangt von mir: Keiner ist wie du, also ändere was, im Kleinen oder im Großen. Keiner ist wie du, und ist kein Gott außer dir, und lassen Sie mich ergänzen, der Ostern werden lässt und den Neuanfang mit Dir gemacht hat.

Ostern ist nicht nur schöne Ostereier, aber auch und besonders die leckeren aus Schokolade. Das hilft uns denn auch zu verstehen, dass Ostern für uns Leben, Liebe, Freude, Frieden und Barmherzigkeit bedeutet. Wo auch immer sie über Ostern sind, Gott möge Sie behüten.

 

Es grüßt Sie herzlich

Günther Albrecht